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Nachschlagewerk · 87 Begriffe

Online-Marketing-Glossar: Die wichtigsten Begriffe einfach erklärt

Dieses Online-Marketing-Glossar übersetzt die Abkürzungen aus Angeboten, Reports und Agenturgesprächen in Klartext – mit Praxisbezug für Handwerk, Kfz-Betriebe, Fahrschulen und lokale Dienstleister. Bei jedem Begriff steht, was er für Ihren Betrieb bedeutet.

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Ohne Fachchinesisch Über 1 Mio. € verwaltetes Budget Über 10 Jahre Praxis Bundesweit tätig · Sitz im Raum München

Am häufigsten nachgeschlagen

  • CPC Was ein Klick auf Ihre Anzeige kostet – und warum ein niedriger Wert allein nichts beweist.
  • CPL Was eine Anfrage kostet – die wichtigste Zahl im Reporting eines lokalen Betriebs.
  • ROAS Umsatz je Euro Werbebudget – und warum Ihre Marge den Zielwert bestimmt.
  • Local Pack Der Kartenblock mit drei Betrieben, der über Anrufe aus Ihrer Region entscheidet.
  • Conversion Anruf, Formular, WhatsApp, Termin: der Schritt, der wirklich zählt.

Wegweiser

So nutzen Sie dieses Online-Marketing-Glossar

Springen Sie über die Buchstaben-Leiste direkt zum Begriff oder starten Sie beim passenden Themenblock. Jeder Eintrag hat eine eigene Adresse – kopieren und an Mitarbeiter, Steuerberater oder Agentur schicken.

Begriffe nach Themenblock

Wo Zahlen im Spiel sind, nennen wir Marktrichtwerte und kennzeichnen sie als solche. Verbindliche Werte entstehen erst aus Ihren eigenen Daten.

Wo es tiefer geht, verlinken wir auf unsere Leistungen, die passende Branchenseite oder einen Beitrag im Ratgeber. Begriff vermisst? Schreiben Sie uns.

Geschrieben hat das Glossar eine Online Marketing Agentur aus dem Raum München: Sitz in Neufahrn bei Freising, Kunden in ganz Deutschland.

Handwerker wertet in seiner Werkstatt am Tablet die Kennzahlen seiner Online-Marketing-Kampagne aus

A bis Z

Alle Begriffe von A bis Z

87 Einträge aus Google Ads, Meta Ads, SEO, Local SEO, Tracking und Recruiting – jeweils mit dem, was der Begriff im Alltag eines lokalen Betriebs bedeutet.

A

A/B-Test
Zwei Varianten gegeneinander antreten lassen: zwei Anzeigentexte, zwei Überschriften, zwei Formulare. Die eine Hälfte der Besucher sieht Variante A, die andere Variante B. Nach genügend Daten gewinnt die Variante mit mehr Anfragen – nicht das Bauchgefühl.
Absprungrate (Bounce Rate)
Der Anteil der Besucher, die eine Seite ansehen und wieder gehen, ohne etwas zu tun. Kein Urteil, sondern ein Hinweis: zu langsame Ladezeit, falscher Inhalt oder eine fehlende Telefonnummer im sichtbaren Bereich.
Anzeigenerweiterungen (Assets)
Zusatzinformationen, die Google Ads unter Ihrer Anzeige einblendet: Anruf-Button, Standort, Öffnungszeiten, weitere Links, Preise. Sie kosten nichts extra, vergrößern die Anzeige und erhöhen die Klickrate. Für Notdienste ist die Anruferweiterung die wichtigste.
Anzeigenrang (Ad Rank)
Der Wert, mit dem Google die Position Ihrer Anzeige bestimmt: Gebot, Qualitätsfaktor, Anzeigenerweiterungen und Kontext der Suchanfrage. Wichtig für kleine Budgets: Relevanz schlägt Gebot – Sie stehen mit weniger Einsatz weiter oben.
Attribution
Die Zuordnung einer Anfrage zu dem Kanal, der sie ausgelöst hat. Ein Kunde sieht Ihr Instagram-Video, googelt zwei Tage später und ruft an – wer bekommt die Anfrage gutgeschrieben? Wir ergänzen Tracking-Regeln um die ehrlichste Frage: „Wie sind Sie auf uns gekommen?“

B

Ein Link von einer fremden Website auf Ihre – für Google ein Empfehlungssignal. Lokal zählen regionale Quellen: Innung, Verband, Lieferant, Sportverein, Lokalzeitung. Gekaufte Linkpakete schaden meist mehr, als sie nützen. Mehr unter SEO.
Bewerber-Funnel
Der Weg vom ersten Kontakt bis zur Zusage: Anzeige, Video, Formular, Kurzbewerbung, Telefonat, Probearbeiten. Jede Stufe verliert Menschen. Kürzen Sie radikal ab – drei Fragen in unter zwei Minuten. Siehe Recruiting-Kampagnen.
Bewertungen (Rezensionen)
Öffentliche Beurteilungen, meist im Google Unternehmensprofil. Sie beeinflussen die Platzierung in der Karte und die Entscheidung des Kunden. Entscheidend sind Anzahl, Aktualität und Ihre Antworten – 40 frische Bewertungen schlagen 120 aus dem Jahr 2019.
Broad Match (weitgehend passend)
Die weiteste Keyword-Option in Google Ads: Ihre Anzeige läuft auch bei nur thematisch verwandten Suchanfragen. Wer auf „Fenster einbauen“ bietet, landet bei „Fenster putzen“. Bei kleinen Budgets erst öffnen, wenn Ausschlusslisten stehen.
Budget (Tagesbudget)
Der Betrag, den eine Kampagne im Tagesdurchschnitt ausgeben darf. Google und Meta dürfen einzelne Tage überschreiten, gleichen das im Monat aus. Marktrichtwert: Unter etwa 500 € monatlich fehlen lokalen Suchkampagnen die Daten zum Optimieren.

C

Call-to-Action (CTA)
Die konkrete Handlungsaufforderung: „Jetzt Termin vereinbaren“, „Kostenvoranschlag anfordern“, „Anrufen“. Ein guter Call-to-Action sagt, was als Nächstes passiert. Faustregel: Auf jedem Bildschirm muss eine Möglichkeit sichtbar sein, Sie zu erreichen.
Citations (Firmeneinträge)
Erwähnungen Ihres Betriebs in Branchenverzeichnissen – mit Name, Adresse und Telefonnummer. Google gleicht sie ab: Einheitliche Einträge stärken die lokale Sichtbarkeit, Widersprüche bremsen. Siehe auch NAP und Local SEO.
Die aktive Zustimmung des Nutzers, bevor Cookies oder Tracking-Dienste laden. Ohne Einwilligung kein Marketing-Tracking – so schreiben es DSGVO und TDDDG vor. Praktische Folge: Ein Teil Ihrer Daten fehlt in Google Analytics.
Conversion
Jede gewünschte Handlung eines Besuchers: Anruf, Formular, WhatsApp-Nachricht, Terminbuchung, Bewerbung. Eine Conversion ist kein Klick, sondern ein Schritt Richtung Auftrag. Vor jedem Kampagnenstart legen wir gemeinsam fest, was bei Ihnen zählt.
Conversion Rate (Anfrage-Rate)
Der Anteil der Besucher, die zur Anfrage werden: 100 Besucher, 5 Anfragen – das sind 5 %. Die Conversion Rate zu verdoppeln ist oft günstiger als das Werbebudget. Durchrechnen im ROI-Rechner.
Conversions API
Die serverseitige Schnittstelle von Meta: Statt nur über den Browser-Pixel meldet Ihr Server die Anfrage. Werbeblocker und iOS-Einstellungen lassen dann keine Ergebnisse mehr verschwinden. Für Meta Ads praktisch Pflicht.
Core Web Vitals
Drei Google-Messwerte für das Nutzererlebnis: Wie schnell erscheint der Hauptinhalt (LCP), wie schnell reagiert die Seite auf Eingaben (INP), wie stark springt das Layout (CLS). Rankingfaktor – vor allem aber Umsatzfaktor.
CPA (Cost per Acquisition)
Die Kosten für einen gewonnenen Kunden, nicht nur für eine Anfrage. Beispielrechnung: 40 € pro Anfrage bei 25 % Abschlussquote ergeben 160 € pro Kunde. Erst dieser Wert zeigt, ob sich Werbung rechnet. Siehe auch CPL.
CPC (Cost per Click)
Der Preis für einen Klick auf Ihre Anzeige – die Einblendung allein kostet nichts. Marktübliche Richtwerte für lokale Handwerks- und Dienstleistungsbegriffe: 0,50 bis 2 €, bei Notdiensten deutlich mehr. Details im Ratgeber Google-Ads-Kosten für Handwerker.
CPL (Cost per Lead)
Was eine Anfrage kostet: Werbebudget geteilt durch Anzahl der Anfragen. Richtwerte für lokale Betriebe liegen je nach Gewerk zwischen 15 und 60 €. Die wichtigste Zahl im Reporting – ein niedriger CPC ohne niedrigen CPL ist wertlos.
CPM (Tausend-Kontakt-Preis)
Der Preis für 1.000 Einblendungen einer Anzeige. Üblich bei Meta Ads und Displaykampagnen. Für Bekanntheit und Mitarbeitersuche sinnvoll, für Anfragen allein aussagelos: Günstige Kontakte nützen nichts, wenn sie außerhalb Ihres Einzugsgebiets wohnen.
CTR (Klickrate)
Click-Through-Rate: Klicks geteilt durch Einblendungen. 1.000 Einblendungen und 40 Klicks ergeben 4 %. Eine hohe CTR senkt über den Qualitätsfaktor Ihren Klickpreis. Hohe CTR ohne Anfragen heißt: Die Landingpage hält nicht, was die Anzeige verspricht.

D

Displaynetzwerk
Das Bannernetzwerk von Google: Millionen Websites, Apps und YouTube-Kanäle mit Bildanzeigen. Gut für Wiederansprache und Bekanntheit, schlecht als erster Kanal für Anfragen. Wer startet, gehört ins Suchnetzwerk.
Domainstärke (Domain Authority)
Ein Sammelbegriff für die geschätzte Autorität einer Website, ausgewiesen von SEO-Werkzeugen. Kein offizieller Google-Wert, aber ein Vergleichsmaßstab für den Wettbewerb. Lokal zählen Nähe, Bewertungen und passgenaue Inhalte deutlich mehr.
DSGVO
Die Datenschutz-Grundverordnung regelt die Verarbeitung personenbezogener Daten in der EU. Für Ihr Marketing heißt das: Einwilligung vor dem Tracking, Auftragsverarbeitungsverträge, verständliche Datenschutzerklärung, klare Löschfristen für Anfragen.

E

Employer Branding (Arbeitgebermarke)
Der Ruf, den Ihr Betrieb als Arbeitgeber hat. Nicht das Logo, sondern die Antwort auf: Warum sollte ein Geselle bei Ihnen anfangen? Echte Teamfotos und klare Aussagen zu Bezahlung und Arbeitszeit wirken stärker als Hochglanz. Basis jeder Recruiting-Kampagne.
Engagement-Rate
Der Anteil der Menschen, die auf einen Beitrag reagieren – Likes, Kommentare, Speichern, Teilen, Klicks. Ein Frühindikator: Inhalte mit hoher Reaktion werden weiter ausgespielt. Gemessen wird trotzdem an Anfragen. Siehe Social Media Betreuung.
Erweiterte Conversions
Google Ads gleicht verschlüsselte Kontaktdaten aus Ihrem Formular mit Google-Konten ab und ordnet Anfragen auch ohne Cookies zu. Ergebnis: weniger Messlücken, bessere Gebotssteuerung. Voraussetzung sind korrekte Einwilligung und sauberes Formular-Tracking.

F

Fokus-Keyword
Der eine Suchbegriff, auf den eine Seite ausgerichtet wird – in Titel, Hauptüberschrift, erstem Absatz und Adresse. Eine Seite, ein Fokus: Wer „Elektriker Freising“ und „Smart Home München“ mischt, rankt für beides schlecht.
Frequenz
Wie oft dieselbe Person Ihre Anzeige im Zeitraum sieht. Bei Meta Ads in kleinen Einzugsgebieten steigt sie schnell. Ab drei bis vier Kontakten sinkt die Wirkung. Gegenmittel: neue Motive, weitere Zielgruppen, geplante Pausen.

G

Das Werbesystem von Google für Suchanzeigen, Displaybanner, YouTube und Shopping. Für lokale Betriebe der schnellste Weg zu Anfragen: Sie erscheinen, wenn jemand in Ihrer Region sucht. Erste Anfragen kommen oft in den ersten Wochen. Mehr unter Google Ads.
Google Analytics 4 (GA4)
Das aktuelle Analyse-Werkzeug von Google. Im Mittelpunkt stehen Ereignisse statt Sitzungen: Klick auf die Telefonnummer, abgeschicktes Formular, Klick auf WhatsApp. Richtig eingerichtet zeigt GA4, welcher Kanal welche Anfrage gebracht hat.
Google Search Console
Kostenloses Google-Werkzeug für die unbezahlte Sichtbarkeit: Für welche Suchanfragen erscheinen Sie, wie oft wird geklickt, welche Seiten sind indexiert, wo stecken technische Fehler. Der ehrlichste Blick darauf, ob SEO wirkt.
Google Tag Manager
Ein Container, über den Mess- und Marketing-Codes verwaltet werden, ohne die Website zu programmieren. Änderungen am Tracking dauern Minuten statt Wochen. Wichtig ist eine saubere Namenskonvention, sonst laufen später Pixel doppelt.
Google Unternehmensprofil
Ihr kostenloser Eintrag bei Google Suche und Maps, früher Google My Business. Er entscheidet, ob Sie bei „Werkstatt in der Nähe“ in der Karte auftauchen. Gepflegte Kategorien, Fotos und Bewertungen sind der größte lokale Hebel – siehe Local SEO & Google Profil.

H

Heatmap
Eine farbige Auswertung, wo Besucher klicken, wie weit sie scrollen und wo sie abbrechen. Sie zeigt, was keine Statistik verrät: dass niemand bis zum Formular scrollt oder ein Bild für einen Button gehalten wird.
Hero-Bereich
Der obere, sofort sichtbare Teil einer Seite. Er beantwortet in drei Sekunden: Wer sind Sie, was bieten Sie, wo sind Sie tätig – plus sichtbarer Kontakt. Mehr unter Webdesign & Relaunch.

I

Impressionen
Wie oft Ihre Anzeige oder Ihr Suchergebnis eingeblendet wurde. Eine Impression ist kein Kontakt und erst recht kein Kunde. Wir berichten sie als Hinweis auf das Reichweitenpotenzial Ihrer Region – nie als Erfolgskennzahl.
Indexierung
Die Aufnahme einer Seite in den Google-Index – nur indexierte Seiten können ranken. Häufige Bremsen: ein vergessenes „noindex“ nach dem Relaunch, blockierte Bereiche in der robots.txt, fast gleiche Ortsseiten. Prüfbar in der Google Search Console.
Interne Verlinkung
Links von einer eigenen Seite auf die andere. Sie führen Besucher weiter und zeigen Google, welche Seiten zusammengehören. Für lokale Websites heißt das: Leistungsseiten verlinken Ortsseiten, Ratgeber verlinken Leistungen, jede Seite führt zum Kontakt.

K

Kampagnenstruktur
Der Aufbau eines Werbekontos: Kampagnen nach Leistung oder Region, Anzeigengruppen nach Suchintention, passende Anzeigen und Landingpages. Beispiel Elektrobetrieb: getrennte Kampagnen für Sanierung, Smart Home und Fehlersuche – jede mit eigenem Budget.
Keyword (Suchbegriff)
Ein Begriff, den Menschen bei Google eingeben. Wir unterscheiden nach Absicht: informierend („was kostet eine Dachsanierung“), vergleichend („Dachdecker Freising Bewertungen“), kaufbereit („Dachdecker Freising Angebot“). Für Anzeigen zählen die kaufbereiten Begriffe.
Keyword-Recherche
Die systematische Suche nach den Begriffen, die Ihre Kunden wirklich verwenden – mit Suchvolumen, Wettbewerb und Absicht. Sie verhindert Werbung für Begriffe, die nie gesucht werden: Im Handwerk heißt es „Rohrbruch Notdienst“, nicht „Leckageortung Sanitärinstallation“.
Konkurrenzanalyse
Der Blick darauf, wer in Ihrer Region sichtbar ist: welche Anzeigen laufen, welche Seiten ranken, wie viele Bewertungen die Top 3 in der Karte haben. Daraus ergibt sich der nötige Aufwand. Beispiele unter Projekte.

L

Ladezeit
Wie lange eine Seite braucht, bis sie nutzbar ist. Auf dem Handy entscheidet sie über Anfragen: Jede zusätzliche Sekunde kostet Besucher. Häufige Bremsen sind unkomprimierte Fotos, schwere Baukästen und eingebettete Karten. Siehe Core Web Vitals.
Landingpage
Eine Seite, die für genau ein Ziel gebaut ist: die Anfrage. Kein ablenkendes Menü, ein klares Versprechen, Beweise und ein kurzes Formular. Wer Anzeigen auf die Startseite schickt, verschenkt Anfragen. Siehe Webdesign & Relaunch.
Lead (Anfrage)
Eine qualifizierte Anfrage: Jemand hinterlässt Kontaktdaten oder ruft an, mit erkennbarem Interesse. Wir sagen im Alltag lieber „Anfrage“. Wichtig ist der Unterschied zum beauftragten Kunden – dazwischen liegt Ihre Abschlussquote.
Local Pack
Der Kartenblock mit drei Unternehmen, den Google bei lokalen Suchanfragen ganz oben zeigt. Für Autohäuser, Fahrschulen und Handwerksbetriebe oft mehr wert als Platz 1, weil Anruf und Route direkt funktionieren. Der Weg dorthin: Local SEO.
Local SEO
Alle Maßnahmen für Sichtbarkeit in der lokalen Suche: Google Unternehmensprofil, Bewertungen, einheitliche Firmendaten, Ortsseiten, regionale Erwähnungen. Google gewichtet Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Zum Abarbeiten: unsere Local-SEO-Checkliste.
Lookalike Audience
Eine von Meta erzeugte Zielgruppe, die Ihren Kunden oder Website-Besuchern statistisch ähnelt. In kleinen Einzugsgebieten stößt das schnell an Grenzen – dort wirkt Umkreis-Targeting mit klaren Interessen meist besser.

M

Meta Ads
Werbung auf Facebook, Instagram und im Messenger, gesteuert über den Meta Werbeanzeigenmanager. Anders als bei Google sucht niemand aktiv nach Ihnen – Sie unterbrechen. Deshalb wirken Bild, Video und Mitarbeitersuche. Vergleich: Meta Ads vs. Google Ads.
Meta-Description
Der Beschreibungstext unter dem Titel im Google-Ergebnis. Kein Rankingfaktor, aber ein Klickfaktor. Gute Beschreibungen nennen Leistung, Ort und einen Grund zu klicken – etwa „Termin innerhalb von 48 Stunden“. Länge: rund 155 Zeichen.
Mobile-First-Indexierung
Google bewertet Ihre Website anhand der mobilen Version. Was auf dem Handy fehlt oder unbedienbar ist, zählt nicht fürs Ranking. Bei lokalen Betrieben kommen ohnehin die meisten Besucher über das Smartphone – oft unterwegs.

N

NAP (Name, Adresse, Telefon)
Name, Adresse und Telefon müssen überall exakt gleich stehen: Website, Google Unternehmensprofil, Verzeichnisse, Social-Profile. Schon „Str.“ statt „Straße“ kann lokale Platzierungen kosten. Prüfen Sie jährlich – oder überlassen Sie es der Local-SEO-Betreuung.
Negative Keywords
Ausschließende Suchbegriffe, bei denen Ihre Anzeige nicht erscheint – der wirksamste Sparhebel in Google Ads. Typisch für Handwerk und Kfz: „kostenlos“, „Job“, „Ausbildung“, „selber machen“, „gebraucht“. Das senkt die Kosten pro Anfrage oft sofort.

O

Off-Page-Optimierung
Alles außerhalb Ihrer Website, das aufs Ranking wirkt: Backlinks, Erwähnungen, Verzeichniseinträge, Bewertungen, Presse. Lokal heißt das regionale Präsenz – Innungsverzeichnis, Lieferantenseite, Vereinssponsoring. Was ohnehin passiert, muss nur sichtbar und verlinkt werden.
On-Page-Optimierung
Alles auf Ihrer eigenen Website: Seitenstruktur, Überschriften, Texte, Titel, interne Links, Bilder, Ladezeit, mobile Bedienbarkeit. Der Teil des SEO, den Sie selbst in der Hand haben – und meist das größte ungenutzte Potenzial.
Organische Ergebnisse
Die unbezahlten Treffer in der Google-Suche, unterhalb von Anzeigen und Kartenblock. Sie kosten keinen Klickpreis, brauchen dafür Zeit. Am stärksten ist die Kombination: Anzeigen liefern ab Woche eins, organische Plätze senken langfristig die Kosten pro Anfrage.

P

Performance Marketing
Marketing, das an messbaren Ergebnissen ausgerichtet wird – Anfragen, Anrufe, Bewerbungen, Aufträge – statt an Reichweite. Budget fließt dorthin, wo es wirkt. Dafür steht TACHO-Marketing: Werbekonten auf Ihren Namen, jede Zahl jederzeit einsehbar.
Performance Max
Ein Google-Ads-Kampagnentyp, der automatisch über Suche, Maps, YouTube, Gmail und Displaynetzwerk ausspielt. Ohne gute Daten wird er zur Blackbox. Für lokale Betriebe sinnvoll als Ergänzung, wenn das Conversion-Tracking sauber läuft – nicht als erster Schritt.
Pixel
Ein kleines Code-Stück auf Ihrer Website, das Aktionen an ein Werbesystem meldet; bekannt ist der Meta-Pixel. Ohne Pixel weiß Facebook nicht, welche Anzeige zur Anfrage geführt hat. Heute immer mit Conversions API und gültiger Einwilligung.

Q

Quality Score (Qualitätsfaktor)
Eine Bewertung von 1 bis 10 in Google Ads aus erwarteter Klickrate, Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung auf der Zielseite. Ein hoher Wert senkt den Klickpreis und verbessert die Position: gute Arbeit schlägt großes Budget.

R

Ranking
Die Position, auf der Ihre Seite für einen Suchbegriff erscheint. Rankings sind Mittel, nicht Ziel: Platz 1 für einen Begriff ohne Auftragsabsicht bringt nichts. Wir berichten Rankings immer zusammen mit Anfragen – auch die, die sich nicht bewegen.
Reels
Kurze Hochformat-Videos auf Instagram und Facebook. Sie erhalten überdurchschnittlich viel Reichweite und wirken besser als Hochglanzfilme: 20 Sekunden Baustelle, Werkstatt oder Fahrstunde mit Untertiteln. Besonders stark bei Fahrschulen und in der Mitarbeitersuche.
Reichweite
Die Anzahl unterschiedlicher Personen, die Ihre Anzeige gesehen haben – im Gegensatz zu Impressionen, die Mehrfachkontakte mitzählen. Nützlich für die Einschätzung von Bekanntheit, als alleinige Erfolgsgröße ungeeignet.
Remarketing / Retargeting
Die erneute Ansprache von Menschen, die schon auf Ihrer Website waren. Sinnvoll, weil kaum jemand beim ersten Besuch anfragt – bei Sanierungen liegen oft Wochen zwischen Recherche und Entscheidung. Wichtig ist eine begrenzte Frequenz.
ROAS
Return on Ad Spend: Umsatz geteilt durch Werbeausgaben. Ein ROAS von 5 bedeutet 5 € Umsatz je 1 € Werbebudget. Was „gut“ ist, hängt an Ihrer Marge. Rechnen Sie es im ROI-Rechner durch.
ROI
Return on Investment: der Gewinn im Verhältnis zum Einsatz, meist in Prozent. Anders als der ROAS berücksichtigt er auch Material, Personal und Betreuung – die ehrlichere Zahl für die Frage „lohnt sich das?“.

S

Schema.org (strukturierte Daten)
Zusatzangaben im Quelltext, die Google erklären, was auf einer Seite steht: Unternehmen, Adresse, Öffnungszeiten, häufige Fragen, Leistungen. Richtig eingesetzt entstehen auffälligere Suchergebnisse. Falsch eingesetzt – etwa mit erfundenen Sternen – droht eine manuelle Maßnahme.
SEA (Suchmaschinenwerbung)
Search Engine Advertising: bezahlte Anzeigen über und unter der Trefferliste, meist über Google Ads. Sichtbarkeit sofort, aber nur solange Budget fließt. Der Unterschied zu SEO: Sie kaufen den Platz, statt ihn sich zu verdienen.
SEO (Suchmaschinenoptimierung)
Search Engine Optimization – alle Maßnahmen für bessere unbezahlte Platzierungen: Technik, Inhalte, Struktur, Erwähnungen. Eine Langstrecke: erste Bewegungen nach Wochen, stabile Ergebnisse nach Monaten. Dafür wirkt sie ohne Werbebudget weiter. Details unter SEO.
Snippet
Der Eintrag, den Google in der Ergebnisliste anzeigt: Titel, Adresse und Beschreibung, oft mit Sternen oder Preisen. Ihre Anzeige im unbezahlten Bereich. Ein Snippet mit Ort und Leistung holt spürbar mehr Klicks als ein blanker Firmenname.
Social Recruiting
Mitarbeitersuche über Instagram, Facebook und TikTok statt über Stellenbörsen. Sie erreichen Menschen, die nicht aktiv suchen, aber wechselbereit sind. Kernstück ist eine Kurzbewerbung ohne Lebenslauf – siehe Recruiting-Kampagnen.
Streuverlust
Werbekontakte außerhalb Ihrer Zielgruppe: Klicks aus 300 Kilometer Entfernung, Anfragen für Leistungen, die Sie nicht anbieten, Bewerbungen ohne Qualifikation. Meist fehlen drei Dinge: enger Radius, Ausschlussliste, sauberes Tracking.
Suchintention
Die Absicht hinter einer Suchanfrage. „Was kostet ein Wasserschaden-Gutachten“ will Information, „Kfz-Gutachter Freising“ will einen Anbieter, „Kfz-Gutachter Freising Termin“ will handeln. Wer Inhalte an der Absicht ausrichtet, gewinnt.
Suchnetzwerk
Der Bereich von Google Ads, in dem Anzeigen über und unter den Suchergebnissen erscheinen – dort, wo aktiv gesucht wird. Für lokale Betriebe der wichtigste Kanal, weil die Absicht am höchsten ist.

T

Tracking
Die Messung dessen, was auf Website und in Kampagnen passiert: Anrufe, Formulare, WhatsApp-Klicks, Terminbuchungen – mit Quelle und Kosten. Ohne Tracking ist jede Optimierung Raten. Erst wenn der Tacho funktioniert, fahren wir los.
Traffic (Besucher)
Die Besucher Ihrer Website, unterteilt nach Quelle: unbezahlte Suche, Anzeigen, Social Media, Direkteingabe, Verweise. Mehr Traffic ist kein Ziel an sich – 200 Besucher aus Ihrem Landkreis sind mehr wert als 2.000 aus ganz Deutschland.

U

Umkreis-Targeting
Die Ausrichtung von Anzeigen auf einen Radius – etwa 25 Kilometer um Ihren Standort – oder auf ausgewählte Postleitzahlen. Wichtig ist zusätzlich die Option „Personen in diesem Gebiet“, damit Sie keine Klicks von Urlaubern bezahlen.
USP (Alleinstellungsmerkmal)
Der eine Grund, warum jemand Sie anruft und nicht den Wettbewerber. Gut ist konkret und überprüfbar: „Termin innerhalb von 48 Stunden“, „Meisterbetrieb seit 1998“. Schlecht sind „Qualität“ und „Zuverlässigkeit“ – das schreibt jeder.
UTM-Parameter
Anhängsel an eine Link-Adresse, die die Quelle mitgeben, zum Beispiel utm_source=instagram. In Google Analytics 4 trennen Sie damit sauber, ob eine Anfrage aus dem Newsletter, dem Instagram-Profil oder vom QR-Code am Firmenfahrzeug kam.

V

Verweildauer
Wie lange Besucher auf einer Seite bleiben. Allein wenig aussagekräftig – wer die Telefonnummer sofort findet und anruft, bleibt kurz. Interessant wird die Zahl im Vergleich zwischen Leistungsseite und Ratgeber.
Videoanzeigen
Werbung als Video auf YouTube, Instagram oder Facebook. Für lokale Betriebe stark bei Bekanntheit, Vertrauen und Mitarbeitersuche: Ein echtes Gesicht wirkt mehr als jede Stockaufnahme. Die ersten drei Sekunden entscheiden, Untertitel sind Pflicht.

W

Werbebudget
Das Geld, das direkt an Google oder Meta fließt – getrennt von der Betreuung. Bei uns geht es unverändert an die Plattform, ohne prozentuale Provision. Marktrichtwert für lokale Suchkampagnen: Einstieg ab etwa 500 € im Monat.
Website-Relaunch
Der grundlegende Neubau einer Website: Struktur, Technik, Inhalte, Gestaltung. Häufigster Fehler: Alte Adressen verschwinden ohne Weiterleitung, Rankings gehen verloren. Ein sauberer Relaunch nimmt Inhalte, Weiterleitungen und Messung mit. Beispiele unter Projekte.

Z

Zielgruppe
Die Menschen, die Sie erreichen wollen – nach Ort, Lebenssituation, Bedarf und Suchverhalten, nicht nach Alter allein. Für eine Fahrschule 16- bis 24-Jährige und ihre Eltern, für eine Gebäudereinigung Hausverwaltungen und Büros.
Zielvorhaben (Conversion-Ziel)
Das in Google Analytics 4 oder Google Ads festgelegte Ereignis, das als Erfolg zählt – etwa „Formular abgeschickt“. Nur was definiert ist, kann optimiert werden. Häufigster Fehler: Es ist gar keines eingerichtet.

FAQ

Häufige Fragen zu Marketing-Begriffen

Die fünf Fragen, die uns Betriebsinhaber im Erstgespräch am häufigsten stellen.

Was bedeutet CPC?

CPC steht für Cost per Click – der Preis eines Klicks auf Ihre Anzeige. Eine Einblendung allein kostet nichts. Für lokale Handwerks- und Dienstleistungsbegriffe liegen marktübliche Richtwerte zwischen 0,50 und 2 €, bei Notdiensten deutlich darüber. Entscheidend bleibt, was eine Anfrage kostet – der CPL.

Was ist ein guter ROAS?

Das hängt an Ihrer Marge. Der ROAS setzt Umsatz ins Verhältnis zu den Werbeausgaben: 5 bedeutet 5 € Umsatz je 1 € Budget. Ein Betrieb mit 20 % Marge braucht mehr als einer mit 60 %. Wir legen vorab fest, was eine Anfrage kosten darf.

Was ist eine Conversion?

Eine Conversion ist jede Handlung, die Sie von einem Besucher wollen: ein Anruf, ein Formular, eine WhatsApp-Nachricht, eine Terminbuchung, eine Bewerbung. Ein Klick ist noch keine Conversion. Vor dem Kampagnenstart legen wir gemeinsam fest, was in Ihrem Betrieb zählt, und richten das Tracking darauf aus.

Was ist das Local Pack bei Google?

Das Local Pack ist der Kartenblock mit drei Unternehmen, den Google bei lokalen Suchanfragen wie „Werkstatt in der Nähe“ ganz oben einblendet. Ein Platz dort ist oft wertvoller als Platz 1, weil Anruf und Route direkt funktionieren. Google entscheidet nach Relevanz, Entfernung und Bekanntheit.

Was ist der Unterschied zwischen SEO und SEA?

SEO verbessert Ihre unbezahlten Platzierungen bei Google: Das dauert Wochen bis Monate, kostet aber keinen Klickpreis. SEA sind bezahlte Anzeigen über Google Ads: Sichtbarkeit ab Tag eins, aber nur solange Budget läuft. Am stärksten ist die Kombination aus beidem.

Begriffe verstanden – und jetzt?

Lassen Sie uns Ihren Tacho auf Anschlag bringen.

Kostenloses 30-minütiges Strategiegespräch. Wir schauen uns Ihre Sichtbarkeit an, nennen Ihre wichtigsten Kennzahlen im Klartext und sagen Ihnen ehrlich, wo bei Ihnen der größte Hebel liegt.

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